Stimmen zum Werk

"...das schillernde Werk..."
Rheinische Philharmonie am 31.05.2021 über "2020"

"Bewegender Höhepunkt des Abends ist...die Aufführung von Aristides Strongylis "Adonai! Kyrie! Lord! Herr!", das in vier Sprachen alle emotionalen Aggregatszustände des 92. Psalms durchmisst und damit eine völkerverbindende Brücke zwischen jüdischem Erbe und christlicher Zeit schlägt."
Werner Kopfmüller, Leipziger Volkszeitung, 10.3.2020, über "Adonai! Kyrie! Lord! Herr!"

"[Strongylis] hat den großen Atem und beherrscht die Kunst, in Tönen Geschichten zu erzählen. Sein Ton-Poem nach Rilke ist komplex, aber verständlich, pathetisch und sinnlich, schillert exotisch und bleibt doch romantisch geerdet. Es entwickelt die große Orchester-Geste aus fasslichem Material, ist rhythmisch mitreißend und apart instrumentiert. [...] Strongylis' Klänge brauchen keine Leinwand. Sie bringen den Bildern gleich im Kopf das Laufen bei."
Peter Korfmacher, Leipziger Volkszeitung, 4.3.2018, über Engel der Hoffnung

"Strongylis zeichnet pointiert das drastische Märchen und verweigert sich nicht der Brutalität, von der es lebt, an der man sich durchaus reiben darf [...] höchst expressive[s] Werk."
Tatjana Böhme-Mehner, Leipziger Volkszeitung, 11.04.2011, über Der Kampf mit dem Tiger / Tigerprojekt

"Hochenergetische Musik, mit tonalen Elementen. [...] Durch die Direktheit von Klang und Rhythmus spricht das Werk unmittelbar an. Es endet in einem ekstatischen Klangrausch geschliffener Eloquenz."
Max Nyffeler in der nmz 7-8/2010 über Troisième Hymne Delphique à Apollon
Stimmen zum Werk

"Wir erinnern uns an Nietzsche, der das apollinische und das dionysische Element gegenüberstellte, um unterschiedliche Charaktere in der Kunst charakterisieren zu können. Diese Musik scheint also der Frage nachzugehen, was denn das apollinische in der Kunst sein könne. [...] ... ein lustvolles Spiel mit Farben und Klängen."
Manuel Rösler in ensemble 1/2010 über Troisième Hymne Delphique à Apollon

"[Die Zeit des Narziss] ein Streichquartett, das beeindruckt: ... verschlungene Räume wilder, originärer Energie in grenzenloser Freiheit."
Goslarsche Zeitung, 21.08.2008

"Das zündende Opus Zwischen Tier und Gott (2006) hinterließ nachhaltige Eindrücke, eine Auftragskomposition des anwesenden Autoren Aristides Strongylis für Tatjana Masurenko."
Saarbrücker Zeitung, 14.02.2008

"Es wäre nicht ganz gerecht zu behaupten, dass das Werk Die Zeit des Narziss des Griechen Aristides Strongylis das beste des Abends war, aus dem einfachen Grund, daß der darauffolgende Brahms alle beeindruckt hinterließ, aber man kann doch sagen, dass die Komposition von Strongylis am interessantesten wirkte. Ein schwierig zu spielendes Stück, dem Iturriaga Quartett gewidmet, und inspiriert von einem Werk Hermann Hesses. Schlichtweg wunderbar."
Diario Bahía de Cádiz, 05.07.2007

"... zur Eröffnung des 7. Leipziger Festivals für Vokalmusik a cappella im ausverkauften Mendelssohn-Saal: Vier Werke von Leipziger Komponisten haben sich die Gastgeber auf die Pulte gelegt, darunter drei Uraufführungen ... und Aristides Strongylis (Jahrgang 1974) hinreißende Boccaccio-Szene Peronellas Fass."
Peter Korfmacher, Leipziger Volkszeitung, 02.05.2006